Kombucha entsteht aus gesüßtem Tee und einer aktiven Kultur aus Bakterien und Hefen. Zucker ist der Ausgangsstoff für die Fermentation, und die Starterflüssigkeit säuert den Ansatz an. Die gallertartige Schicht, die umgangssprachlich Teepilz heißt, ist kein Hutpilz. Dieses Rezept endet nach der ersten Fermentation, ohne zusätzliche Kohlensäurebildung in einer warm gelagerten, verschlossenen Flasche.
Kombucha — erste Fermentation
Erste Fermentation von Kombucha nach dem Rezept von Alice Johnston für Good Food, mit schwarzem und grünem Tee.

Zubereitung
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Tee aufbrühen
1,8 Liter aufgekochtes Wasser in einen Topf gießen. Tee und Zucker zugeben und rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. 6–10 Minuten ziehen lassen.
Abkühlen lassen und Kultur zugeben
Die Teebeutel herausnehmen, ohne sie auszudrücken; losen Tee abseihen. Den Tee vollständig abkühlen lassen und in ein Glasgefäß mit 2,5–3 Litern Fassungsvermögen füllen. SCOBY und Starterflüssigkeit zugeben. Oben mindestens 5 cm Platz lassen.
Gefäß abdecken
Mit einem dünnen Tuch oder Musselintuch abdecken und mit einem Gummiband befestigen. Mit Datum und einer Angabe zum Inhalt beschriften.
Fermentieren lassen
1–2 Wochen bei Raumtemperatur stehen lassen, fern von Heizkörpern, Backofen und direkter Sonneneinstrahlung. Nicht in einen geschlossenen Schrank stellen: Luftzirkulation ist erforderlich.
Geschmack prüfen
Nach der ersten Woche zunächst den pH-Wert gemäß dem BCCDC-Hinweis unten messen. Erst bei einem pH-Wert von 2,5–4,2 probieren. Danach den Geschmack täglich prüfen; je länger die Fermentation dauert, desto saurer wird das Getränk. Liegt der pH-Wert nach 7 Tagen noch über 4,2, die Charge entsorgen.
Starterflüssigkeit aufheben und kühlen
Wenn der Geschmack gefällt, die Kombucha in Flaschen füllen. Den SCOBY und 100–200 ml des Getränks für die nächste Portion aufheben. Die Kombucha ist trinkfertig; in dieser Version wird die optionale zweite Fermentation ausgelassen und das Getränk im Kühlschrank aufbewahrt.
Tipps
Der Ratgeber von Good Food weist darauf hin, dass Starterflüssigkeit zum Ansäuern des Tees nötig ist und bei Schimmel sowohl die Flüssigkeit als auch der SCOBY entsorgt werden müssen.
Zusätzlicher Hinweis des BCCDC: Vor dem Probieren mit einem kalibrierten pH-Messgerät messen. Fertige Kombucha sollte einen pH-Wert von 2,5–4,2 haben. Liegt der pH-Wert nach 7 Tagen noch über 4,2, die Charge entsorgen und mit einer neuen Kultur von einem gewerblichen Anbieter beginnen.
Kombucha enthält Koffein und kann Alkohol enthalten. Das selbst gemachte Getränk ohne Untersuchung nicht als alkoholfrei bezeichnen.
Lagerung
Das fertige Getränk bis zu 3 Monate im Kühlschrank aufbewahren.
So schmeckt es am besten
Gekühlt servieren, ohne zusätzliche Kohlensäurebildung in einer verschlossenen Flasche.
Quellen zum Rezept
- Alice Johnston · Good Food
- Good Food · How to make kombucha
- BCCDC · Food Safety Assessment of Kombucha Tea
Dieses Rezept basiert auf den oben genannten Quellen.
Was setzt du als Nächstes an?
01Anias Sauerkraut
Hausgemachtes Sauerkraut im Glas nach Annas Rezept von AniaGotuje.pl.
30 Minuten Vorbereitung; 7–14 Tage Fermentation
02Chinakohl-Kimchi nach Sue Pressey
Pogi-Kimchi nach Sue Pressey von My Korean Kitchen: Chinakohlviertel mit Rettich, Gochugaru, Fischsauce und Saeujeot.
Vorbereitung: 2 Stunden 30 Minuten; Salzen: 6 Stunden; insgesamt: 8 Stunden 30 Minuten. Danach 24 Stunden Fermentation und 3–4 Tage im Kühlschrank für mehr Geschmack.
03Salzgurken nach Ania Gotuje
Gurken mit Dill, Knoblauch und Meerrettich nach Annas Originalrezept von AniaGotuje.pl.
30 Minuten Vorbereitung + 14 Tage Fermentation; die Autorin nennt in der Anleitung höchstens 20 Tage