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Blüten und Samen / In Essig eingelegt

„Kapern“ aus Kapuzinerkressesamen

Weiche, grüne Kapuzinerkressesamen schmecken nach dem Einlegen kräftig und pfeffrig. Sie lassen sich ähnlich wie gewöhnliche Kapern verwenden.

Rezeptautor: Jane Levi · JaneLevi.com

Zeit
24 Stunden in Salzlake + ein Monat Ziehzeit
Ergibt
Ein kleines Glas
Saison und Zutaten
Grüne, weiche Samen der Großen Kapuzinerkresse
Methode
Einlegen in Essig nach einer Vorbehandlung in Salzlake
„Kapern“ aus Kapuzinerkressesamen · Serviervorschlag
Serviervorschlag

Lagerung

Empfehlung von Fermentarnia: nach dem Aufgießen mit Essig im Kühlschrank aufbewahren, auch vor dem Öffnen.

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0 / 4 Schritte erledigt
  1. Grüne Samen auswählen

    Weiche, grüne Samen sammeln. Gelbliche oder vertrocknete aussortieren. Waschen.

  2. In Salzlake einlegen

    10 g Salz in 150 ml Wasser auflösen. Die Samen zugeben, abdecken und 24 Stunden stehen lassen.

  3. Glas füllen

    Die Samen abgießen, die Lake wegschütten und die Samen auf einem sauberen Tuch trocknen. Mit den gewählten Gewürzen in ein kleines sterilisiertes Glas geben. Etwa 1 cm Platz unter dem Deckel lassen.

  4. Mit Essig aufgießen

    Mit Weißweinessig bedecken. Verschließen und nach Empfehlung von Fermentarnia einen Monat im Kühlschrank stehen lassen. Auch nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren.

Tipps

Essig kann Metalldeckel angreifen. Einen ausreichend beschichteten Deckel oder ein Glas mit Glasdeckel und Gummidichtung verwenden.

Hinweise der Fermentarnia

Empfehlung von Fermentarnia: zum Reifen den Kühlschrank wählen. Die Autorin empfiehlt vor dem Öffnen einen kühlen, dunklen Ort und danach den Kühlschrank.

Junge grüne Früchte der essbaren Großen Kapuzinerkresse verwenden, die umgangssprachlich Samen heißen. Trockenes oder gebeiztes Saatgut eignet sich nicht zum Essen.

So schmeckt es am besten

Hacken und zu Kartoffelsalat, Remoulade oder Dressing geben.

Zutaten / Geschichte / Wissenschaft

Entdecke die Zutaten und ihre Geschichte

Was kommt ins Glas? Woher stammt dieser Geschmack? Öffne ein Thema und lies in den Quellen weiter.

Über die ZutatenWie Kapern, doch aus jungen Früchten

Echte Kapern sind ungeöffnete Blütenknospen des Kapernstrauchs. Für die Kapuzinerkresse-Variante werden junge grüne Früchte eingelegt, die umgangssprachlich Samen heißen. Die Kapuzinerkresse bildet eine Frucht, die in drei Teile mit jeweils einem Samen zerfällt. Ihr pfeffriger Geschmack passt zu Saucen und Salaten. Für das Glas feste, unreife Teile auswählen und gelbliche oder angetrocknete aussortieren.

Geschichte auf dem TellerEine Pflanze aus Peru als Zutat aus dem Garten

Die Große Kapuzinerkresse, Tropaeolum majus, ist laut Kew eine aus Peru stammende Kulturpflanze. Ihre kulinarischen Möglichkeiten reichen über die bunten Blüten hinaus. Pam Corbin veröffentlichte im River-Cottage-Handbuch für Eingemachtes ein Rezept für eingelegte grüne Samen. Dieser Kapernersatz aus dem Garten zeigt, dass die Pflanze auch nach der Blüte noch eine Küchenzutat liefert.

Unter der LupeDie Chemie des pfeffrigen Geschmacks

Kapuzinerkresse enthält Glucosinolate. Wenn Pflanzengewebe verletzt wird, können diese Verbindungen zu Isothiocyanaten abgebaut werden, die zum pfeffrigen Geschmack beitragen. Die grünen Früchte bringen daher eine eigene Schärfe mit; der Essig liefert die Säure der fertigen eingelegten Früchte.

Quellen zum Rezept

Dieses Rezept basiert auf den oben genannten Quellen.

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